
Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit ziehen es viele Eltern vor, ihre Kinder drinnen zu behalten, aus Angst, sie könnten krank werden. Das ist zwar verständlich, aber laut Kinderärzten der Italienischen Gesellschaft für Pädiatrische Infektionskrankheiten (SITIP) führt dieser Ansatz in die falsche Richtung: Kinder, die Zeit im Freien verbringen, erkranken seltener als Kinder, die sich lange in schlecht belüfteten Räumen aufhalten.
Erkältungen und Grippe werden nicht durch die Kälte selbst verursacht, sondern durch Viren und Bakterien, die sich in Innenräumen viel leichter verbreiten. Im Freien wird die Luft ständig erneuert, wodurch das Ansteckungsrisiko sinkt.
Tägliche Spaziergänge im Freien, auch im Winter, stärken das Immunsystem und fördern die Vitamin-D-Produktion, die für ein gesundes Knochenwachstum unerlässlich ist. Spielen im Freien regt zudem die Fantasie an und verbindet Kinder mit anderen – etwas, das drinnen viel seltener vorkommt.
Mit wenigen einfachen Schritten können Sie die Natur problemlos genießen:
Bei deutlich sinkenden Temperaturen, starkem Wind oder schlechtem Wetter ist es ratsam, den Ausflug zu verschieben und stattdessen eine Aktivität in Innenräumen zu wählen.